Es ist so herrlich grün dieses Tal, ideal für den Menschen geschaffen! Das Elsass findet hier seine perfekteste Ausdrucksweise. Es bezaubert stets durch seine Naturschätze: Die Weinberge an den Hügeln, die Kastanienhaine, die sanft den Berg hinabsteigen, die Wälder von welchen sich die sanften Linien der Strohdächer abzeichnen. Im Hintergrund die Vogesen, wo sich die Felswände rivalisieren.
Man spricht vom « Unteren » Tal und vom « Oberen» Tal. Das « Untere Tal» ist von den Einflüssen des Meeres geschützt und hat ein sonniges, warmes und trockenes, halbkontinentales Klima und ist damit das ideale Land für den Weinbau. Das „Obere Tal » hingegen, das ebenfalls der grüne Kanton genannt wird, hat ein eher raues Klima mit ausgiebigen Niederschlägen und heftigen Winden. Die Winter sind kalt, mit viel Schneefall.
Dieses Land ist ebenfalls eine Hochburg der Geschichte. Alle Jahrhunderte haben hier ihre Spuren hinterlassen. Im Tal findet man heute noch die Spuren der keltischen und römischen Epochen, Überreste aus dem Mittelalter und architektonische Meisterwerke der rheinländischen Renaissance. Wenn in den Weingütern der Elsässer Dialekt noch fließend gesprochen wird, so klingt im Gegensatz dazu im Pays Welche der romanische Dialekt.
Die Winzer bauen ihre großen Crus aus, während die « Bergbauern » Käse und Schnaps herstellen. Die erstaunliche Alchemie dieser zwei Landstriche verleiht dem Tal seinen Charakter und seine einmalige Stimmung. Seine Einwohner halten die jahrhunderte alten Traditionen wach, halten liebevoll die Wege in gutem Zustand und informieren mit guter Laune den Wanderer, der auf der Suche nach einer Quelle oder einer Burg ist.
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